Streetwise Academy Shooting Club e.V.

IPSC

Diligentia · Vis · Celeritas

Genauigkeit, Kraft, Schnelligkeit. Der dynamischste Schießsport der Welt – und der einzige, bei dem keine zwei Wettkämpfe gleich sind.

Sport, kein EinsatztrainingBDS Landesverband 1BerlinLady Division

Die Grundlagen

Was ist IPSC?

IPSC steht für International Practical Shooting Confederation. Der Sport wurde 1976 auf der Columbia Conference in den USA begründet und wird heute in über hundert Regionen weltweit nach einem einheitlichen Regelwerk ausgeübt. Der Landesverband 1 nennt ihn die „Formel 1“ des Schießsports, der Berliner IPSC-Verband die „Königsdisziplin“ — beides beschreibt dasselbe: Präzision unter Zeitdruck, in Bewegung, auf einem Parcours, den man vorher noch nie geschossen hat.

Das Motto des Sports sind drei lateinische Wörter: Diligentia, Vis, Celeritas — Genauigkeit, Kraft und Schnelligkeit. Die Abkürzung DVC steht im Banner des Weltverbands und gilt unter Schützinnen und Schützen als Grußformel. Sie beschreibt das Spannungsfeld, um das es geht: Wer nur schnell ist, trifft nicht. Wer nur genau ist, ist zu langsam. Die Wertung belohnt beides gleichzeitig.

Ein Wettkampf besteht aus mehreren Stages — einzelnen Parcours mit Pappscheiben, Stahlzielen, Sichtblenden, beweglichen Zielen und Hindernissen. Wie Du eine Stage löst, ist Dir überlassen: In welcher Reihenfolge Du die Ziele nimmst, wo Du nachlädst, wie Du Dich bewegst. Genau das meint freestyle. Gewertet wird über den Hit Factor: Erzielte Punkte geteilt durch die benötigte Zeit. Zwei Sekunden schneller nützt Dir nichts, wenn dafür die Treffer schlechter werden.

1976
Gegründet auf der
Columbia Conference, USA
110
aktive IPSC-Regionen
weltweit
1990
IPSC in Deutschland,
organisiert im BDS
0
Wiederholungen – keine
Stage ist wie die andere

Bewegtbild

So sieht das aus

Erklären lässt sich IPSC schlecht – ansehen muss man es. Alle drei Videos starten erst, wenn Du klickst; vorher wird nichts von YouTube geladen.

BDS – IPSC 2024Der offizielle Film unseres Verbands: Ein Jahr IPSC im Bund Deutscher Sportschützen. Wenn Du nur ein Video schaust, dann dieses – es zeigt den Sport so, wie er in Deutschland tatsächlich stattfindet.
Camilla Almici – IPSC Handgun World Shoot 2025Die italienische Lady-Division-Schützin nimmt Dich mit zur Weltmeisterschaft nach Südafrika. Fünf Minuten, die zeigen, wie sich ein World Shoot anfühlt.
Eric Grauffel – eine Stage in 27 SekundenStandard Division beim IPSC World Shoot XVIII. Der meistdekorierte Schütze des Sports löst einen kompletten Parcours – das beste Kurzvideo dafür, was eine Stage überhaupt ist.

Der Unterschied

Was IPSC anders macht

Das ist keine Abwertung der klassischen Disziplinen — Luftpistole und Kleinkaliber auf 25 Meter sind hochpräzise Sportarten mit olympischem Rang, und wer dort besteht, kann etwas. IPSC beantwortet nur eine andere Frage: Nicht „wie ruhig kannst Du stehen“, sondern „wie gut löst Du eine Aufgabe, die Du noch nie gesehen hast“.

Du stehst nicht still

Im klassischen Sportschützentum stehst Du auf einer Position und gibst Deine Schuss-Serie ab. Bei IPSC läufst Du: um Blenden herum, in Stellungen hinein, durch Ports, an Zielen vorbei, die sich bewegen.

Keine zwei Stages gleich

Es gibt nahezu keine Wiederholungen. Jeder Parcours wird neu gebaut, jedes Match sieht anders aus. Du kannst Dir keine Routine antrainieren, die immer passt.

Kopfsport

Vor dem Start bekommst Du fünf Minuten Walkthrough. In der Zeit entscheidest Du, in welcher Reihenfolge Du schießt, wo Du nachlädst und wie Du Dich bewegst. Der beste Plan schlägt oft die schnellere Hand.

Die Zeit zählt mit

Der Hit Factor teilt Deine Punkte durch Deine Zeit. Das macht jede Entscheidung messbar – und den Sport für Zuschauer verständlich, weil man sofort sieht, wer sich verrannt hat.

Community statt Vereinsamung

Auf einem Match arbeitet das ganze Squad zusammen: Ihr klebt Scheiben, richtet Stahl auf, schaut Euch gegenseitig zu. Man lernt an einem Wochenende mehr Leute kennen als in einem Jahr auf der Standbahn.

Wettkampf ab Tag eins

Es gibt ein Klassifikationssystem, das Dich mit Leuten Deines Niveaus vergleicht. Du musst nicht erst gut sein, um mitzuschießen – Du wirst gut, weil Du mitschießt.

Klarstellung

IPSC ist kein taktisches Schießen

Wichtig, und wir sagen es deutlich: IPSC ist ein Sport. Es ist kein Einsatztraining, keine Selbstverteidigung und keine Vorbereitung auf einen Ernstfall. Wer das sucht, ist hier falsch – und wird es bei uns auch nicht unter dem Deckmantel des Sports bekommen.

Der Unterschied ist keine Wortklauberei, sondern betrifft alles: Das Ziel, die Regeln, den Ablauf und die Zulassung. Im Sport gibt es keinen Gegner, sondern Pappe und Stahl. Es gibt keine Deckung, sondern Sichtblenden, die die Aufgabe schwerer machen sollen. Es gibt keine Entscheidung über Leben und Tod, sondern eine Wertung.

Das ist IPSC

  • Sportlicher Wettkampf nach dem Regelwerk des BDS und des IPSC-Weltverbands.
  • Cold Range: Die Waffe ist ungeladen, bis der Range Officer es anders anordnet.
  • Papp- und Stahlziele auf einem Parcours, der als sportliche Aufgabe gebaut wurde.
  • Wertung über Punkte und Zeit, protokolliert, vergleichbar, überprüfbar.
  • Offen für alle, die im BDS Mitglied sind und den Sicherheits- und Regeltest bestanden haben.

Das ist es nicht

  • Kein Szenariotraining, keine Rollenspiele, keine Übungen an Menschen.
  • Keine Deckungsarbeit, keine Einsatztaktik, keine Teamverfahren.
  • Kein Training für Notwehr — die Regeln optimieren auf Sport, nicht auf den Ernstfall.
  • Keine Vorbereitung auf eine Behördenlaufbahn und kein Ersatz für dienstliche Ausbildung.
  • Nichts, wofür man „taktisch“ aussehen müsste. Es zählt die Zeit, nicht die Ausrüstung.

Taktisches Schießen machen wir auch – aber getrennt davon, mit anderen Inhalten und unter deutlich strengeren Zugangsvoraussetzungen. Es ist stark reglementiert und steht nicht allen offen; Fremde unterrichten wir darin nicht. Eine Übersicht aller Formate steht auf Schießtraining, die Details zum taktischen Teil auf Tactical Shooting.

Sicherheit

Warum ein dynamischer Sport sicher ist

Der häufigste Einwand gegen IPSC lautet: Bewegung mit geladener Waffe klingt gefährlich. Der Sport beantwortet das mit einem Regelwerk, das strenger ist als in fast jeder anderen Disziplin – und mit einer einzigen, unerbittlichen Konsequenz: Wer dagegen verstößt, ist raus. Sofort, ohne Diskussion, unabhängig von Rang und Platzierung.

  • Cold Range: Außerhalb der Stage ist jede Waffe ungeladen und bleibt im Holster oder in der Box.
  • Geladen und entladen wird ausschließlich auf Kommando des Range Officers, der jeden Lauf begleitet.
  • Die 180-Grad-Regel: Die Mündung zeigt nie hinter eine gedachte Linie quer zur Schussrichtung.
  • Der Finger bleibt gerade am Bügel, solange nicht auf ein Ziel geschossen wird — auch beim Laufen.
  • Augen- und Gehörschutz sind Pflicht, für alle auf dem Stand, nicht nur für die Schießenden.
  • Verstöße führen zur sofortigen Disqualifikation. Das ist kein Drohszenario, sondern gelebte Praxis.

Bevor Du bei einem Match antreten darfst, musst Du den Sicherheits- und Regeltest (SuRT) bestehen. Das ist keine Formalie, sondern die Eintrittskarte in den Sport – und der Grund, warum auf einem IPSC-Match Leute mit sehr unterschiedlichem Erfahrungsstand nebeneinander sicher schießen können.

Die Eintrittskarte

Sicherheits- und Regeltest

Wer eine Zeit lang im Verein die nötigen Kenntnisse in der Waffenhandhabung, die Sicherheitsanforderungen und Regeln sowie die gängigen Kommandos erworben hat, kann sich zum Sicherheits- und Regeltest (SuRT) anmelden. Voraussetzung – aber keine Bedingung – ist im Allgemeinen, dass der Prüfling bereits eine eigene Waffe besitzt und sicher mit ihr umgeht.

Bei uns finden ein- bis zweimal jährlich Sicherheits- und Regeltests statt. Interessenten können sich direkt beim jeweiligen Prüfer anmelden, auch außerhalb ihres Landesverbandes. Nach bestandener Prüfung erhältst Du eine Lizenz, die zur Teilnahme an Wettkämpfen und Meisterschaften berechtigt. Sie gilt zunächst zwei Jahre mit der Maßgabe, dass Du in dieser Zeit an mindestens vier sanktionierten Matches teilnimmst – damit das Gelernte unter Wettkampfbedingungen sitzt.

Kein IPSC ohne BDS-Mitgliedschaft. Die Vertretungsrechte für IPSC werden weltweit je Region an einen Verband vergeben; für Deutschland liegen sie beim BDS. Andere Verbände dürfen kein IPSC-Schießen durchführen, und wer seinen Wohnsitz in Deutschland hat, kann auch nicht über einen ausländischen Verband IPSC-Mitglied werden. Auch der SuRT selbst kann – unter anderem aus versicherungsrechtlichen Gründen – nur von BDS-Mitgliedern abgelegt werden.

Kurzwaffe und Langwaffe getrennt

Seit 2006 gibt es auch eine IPSC-Langwaffen-Lizenz. Dafür durchläufst Du einen um die sicherheitsrelevanten Elemente erweiterten SuRT Langwaffe. Achtung: Der reine Langwaffen-SuRT berechtigt nur zu Langwaffen-Wettbewerben. Wer zusätzlich Kurzwaffe schießen will, muss den regulären SuRT Kurzwaffe ablegen. Die Prüfungsgebühr setzt der Landesverband fest; der Bundesverband schlägt für den Langwaffen-SuRT eine einheitliche Gebühr von maximal 35 € vor.

Der IPSC-Ausweis

Seit 2004 klebt statt der früheren IPSC Travel Card ein permanenter Lizenzeinkleber im BDS-Sportpass. Damit prüft jeder Matchorganisator auf einen Blick drei Dinge: IPSC-Lizenz und Lizenznummer, BDS-Mitgliedschaft samt Lichtbild – und den gültigen Versicherungsnachweis, also die aktuelle Jahresmarke. Ohne diese Nachweise gibt es keinen Start.

Drei Varianten des Lizenzeinklebers

Silber · BasislizenzBerechtigt zur Teilnahme an IPSC-Kurzwaffenmatches.
Gelb · Upgrade LangwaffeBerechtigt zusätzlich zu Langwaffenmatches – gilt nur zusammen mit der Basislizenz.
Weiß · Spezial LangwaffeBerechtigt ausschließlich zur Teilnahme an IPSC-Langwaffenmatches.

Einteilung

Disziplinen, Divisionen, Kategorien

Damit nicht die dickste Geldbörse gewinnt, wird nach Divisionen getrennt: Wer eine seriennahe Pistole schießt, tritt gegen andere seriennahe Pistolen an, nicht gegen Maßanfertigungen mit Kompensator und Rotpunkt. Im BDS hat jede Disziplin eine eigene Nummer – die brauchst Du später für Deinen Trainingsnachweis im Schießbuch.

Kurzwaffe

BDS 8101
IPSC Open
BDS 8102
IPSC Standard
BDS 8108
IPSC Classic
BDS 8104
IPSC Production
BDS 8105
IPSC Revolver

Langwaffe

BDS 8201
IPSC Flinte Open
BDS 8301
IPSC Büchse Selbstlader Open

Flinte und Büchse laufen im IPSC als eigene Disziplinen – derselbe Gedanke, anderes Sportgerät.

Kategorien

LadyJuniorSeniorSuper Senior

Die Lady Division ist im IPSC keine Nische, sondern eine eigene Wertung mit eigener Weltmeisterschaft. Zwei der Videos oben zeigen Frauen an der Weltspitze – im Schießsport eher Regel als Ausnahme, weil Körperkraft hier fast keine Rolle spielt.

Gut zu wissen

Die Liste oben stammt aus unserem eigenen Schießbuch und nennt die Disziplinen, die im Verein am häufigsten geschossen werden. Der Weltverband kennt darüber hinaus weitere Divisionen, etwa Production Optics und PCC. Verbindlich ist immer das aktuelle Regelwerk des BDS – nicht diese Seite und nicht die gedruckte Auflage von 2022.

BDS-Disziplin Nr. 4700

Wurfscheibe & Trap

Beim BDS kann man auch auf „Tontauben“ schießen, die heute allgemein Wurfscheiben genannt werden. Neben den auch olympisch geschossenen klassischen Disziplinen Trap – beim BDS allerdings mit jagdlichem Voranschlag – und Skeet hat sich das Parcoursschießen eine feste Anhängerschaft erobert. Dabei wird innerhalb eines Schießplatz-Geländes auf Wurfscheiben aus verschiedenen Winkeln geschossen.

Trap sportlich

Sportliches Trap ist seit 1900 olympische Disziplin. Die Tontauben werden aus einem Bunker von den Schützenpositionen weg geworfen. Fünf Positionen stehen im Abstand von drei Metern nebeneinander; 15 Meter davor liegt der Bunker mit 15 Wurfmaschinen in fünf Gruppen zu je drei.

Wie eine Serie läuft

Geschossen wird auf Serien von 25 Wurfscheiben, die zufällig nach links, rechts oder gerade nach vorn ausgeworfen werden. Jeder Schütze schießt an jedem der fünf Stände fünfmal, danach wechselt er nach rechts – vom äußersten rechten Stand auf den äußersten linken. Jede Scheibe darf zweimal beschossen werden.

Trap jagdlich

Hier wird auf Serien von 15 Wurfscheiben geschossen, die Wurfmaschine steht nur elf Meter vor den Ständen. Von jedem der fünf Stände wird eine Scheibe beschossen, nach jedem Schuss wechselt man die Position – insgesamt nur dreimal statt fünfmal. Auch hier: höchstens zwei Schüsse pro Scheibe.

Wertung: Im sportlichen wie im jagdlichen Trap entscheidet ein Schiedsrichter über die Treffer. Als Treffer gilt, wenn ein sichtbares Stück der Wurfscheibe abgetrennt wurde. In Teamwettbewerben treten Mannschaften mit jeweils drei Schützen an.

Wurfscheibe ist kein IPSC – es ist eine eigene Disziplinfamilie (BDS 4700–4705) und läuft auf anderen Anlagen, etwa in Bad Belzig oder auf der Trap-Anlage in Hoppegarten. Wir führen sie hier auf, weil viele bei uns beides machen: Dynamisch mit der Kurzwaffe und fliegend mit der Flinte.

Unser Verein

Streetwise Academy Shooting Club e.V.

Unser sportliches Schießen läuft nicht über die Academy, sondern über einen eigenen Verein: Den STREETWISE ACADEMY SHOOTING CLUB e.V., gegründet 2019. Er ist Mitglied im Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. (BDS) und dort im Landesverband 1 Berlin-Brandenburg organisiert.

Diese Struktur ist kein Formalismus, sondern die Voraussetzung für alles Weitere: Der BDS ist der Verband, über den IPSC in Deutschland ausgeübt wird, der Landesverband bescheinigt Dein Bedürfnis für eine Waffenbesitzkarte, und die Lizenzierung über den Sicherheits- und Regeltest läuft ebenfalls dort. Ohne Verein kein IPSC – deshalb gibt es den Club.

Streetwise Academy Shooting Club e.V.
Mehlitzstr. 5 · 10715 Berlin
info@shooting-club.streetwise.academy
+49 176 25623356

Hier trainieren wir

Unsere Trainingsstätten

Unsere Trainings, Workshops, Schulungen, Bootcamps und Wettkämpfe finden auf verschiedenen Ranges in Berlin statt, aber auch bundes- und europaweit. Welcher Stand für welches Format genutzt wird, hängt von der Disziplin ab – eine IPSC-Stage braucht andere Voraussetzungen als eine 300-Meter-Bahn oder eine Trap-Anlage.

DEVA Wannsee

Berlin-Wannsee
  • 32 Bahnen à 25 m (bis 2.500 J, mit Duellanlagen)
  • 66 Bahnen à 50 m (bis 10.000 J)
  • 9 Bahnen à 100 m (bis 7.000 J)
  • 3 Bahnen à 300 m (bis 7.000 J)
  • Kipphase 31 m
  • Laufender Keiler 50 m
  • 2 IPSC-Stände (BDS)
  • Fläche für Bogenschießen
  • Klassenraum für Seminare
AdresseStahnsdorfer Damm 12, 14109 Berlin
ÖffnungszeitenMo 9:00–16:30 · Di, Mi 9:00–19:00 · Do, Fr 10:00–19:00 · Sa 9:00–19:00

BDS LLZ Spandau

Berlin-Spandau
  • 2 Stände (P1 und P2)
  • 14 Boxen à 3 Bahnen
  • ständig eine IPSC-Stage, wöchentlich neu
  • derzeit auf Kurzwaffen limitiert
  • max. Mündungsenergie 1.500 J
  • Schulungsräume
  • Parkplätze
AdresseNiederneuendorfer Allee 13–16, 13587 Berlin
ÖffnungszeitenMo 15:00–21:00 · Di–Fr 10:00–21:00 · Sa 10:00–21:00 · So 10:00–18:00

Bad Belzig

Brandenburg
  • 12 Bahnen à 50 m
  • 5 Bahnen à 100 m
  • Kipphase & laufender Keiler
  • Jagdparcours
  • Trap- & Skeet-Anlage
  • Jagdschule
  • Seminarräume
  • Waffenhandelsgeschäft
  • insgesamt 15 ha Fläche
AdresseVerlängerter Borussiaweg 2, 14806 Bad Belzig
ÖffnungszeitenMo geschlossen · Di 15:00–19:00 · Fr 9:00–19:00 · Sa 9:00–13:00 und 15:00–19:00

Trap-Anlage Hoppegarten

bei Berlin
  • Rangemaster-System
  • Trap & Skeet, jagdlich und sportlich
  • Rollhase
  • Olympischer Stützpunkt
AdresseFriedhofstr. 2, 15366 Hoppegarten
ÖffnungszeitenMi–Fr 10:00–17:00 · Sa 9:00–17:00

Philippsburg

Baden-Württemberg
  • Austragungsort vieler Meisterschaften
  • 18 Stände von 10 m bis 200 m
  • Einschießstand
  • Parkplätze
  • Duschen
  • Kantine
  • Gästehaus für Übernachtungen
AdresseMittlerer Weg 11, 76661 Philippsburg
ÖffnungszeitenMo geschlossen · Di–So 10:00–19:00

ESA

Polen
  • über 15 ha Fläche
  • Stände von 10 m bis 300 m, indoor und outdoor
  • Seminar- und Veranstaltungsräume
  • Sicherheitsfahrstrecke
  • Fitnessstudio
  • Tactical Training Facility
  • Tactical Tower (Rappelling)
  • Breaching Facility
  • Bus und Helikopter für das Training
  • Unterkünfte mit Vollpension
AdresseWłościejewki 1, 63-130 Książ Wielkopolski
Öffnungszeiten24/7

Öffnungszeiten und Ausstattung ändern sich — verbindlich sind immer die Angaben des jeweiligen Standbetreibers. Wo genau Dein nächstes Training stattfindet, steht in der Terminankündigung; im Zweifel frag uns kurz.

Begleitung

Wer Dich trainiert

Auf dem Stand stehen bei uns zwei Leute, die den Sport seit Jahren machen – und die den Unterschied zwischen Sport und Einsatztraining nicht nur behaupten, sondern beides unterrichten und deshalb sauber trennen können.

Mike ist Law-Enforcement-Instruktor; aus Datenschutzgründen zeigen wir von ihm keine Aufnahmen von vorne. Das komplette Team steht auf der Teamseite.

Der Weg

So fängst Du an

Schießsport in Deutschland ist kein Spontanentschluss, und das ist auch gut so. Der Weg ist klar geregelt und dauert etwa ein Jahr, bis Du eine eigene Waffe erwerben darfst. Schießen kannst Du aber vom ersten Monat an – mit Leihwaffe und Aufsicht, und sogar auf Wettkämpfen.

01

Verein finden

Bei uns bist Du richtig, wenn Du IPSC schießen willst. Der Landesverband 1 hat fast 300 Mitgliedsvereine – such Dir einen, dessen Schwerpunkt zu Dir passt.

02

Mitglied werden

Mit der Vereinsmitgliedschaft wirst Du automatisch Teil des BDS. Sobald Dein Mitgliedsausweis da ist, kannst Du Trainings in Dein Schießbuch eintragen lassen.

03

Regelmäßig trainieren

Über zwölf Monate mindestens einmal im Monat oder insgesamt an 18 Terminen. Leihwaffe und Aufsicht stellt der Verein – eine eigene Waffe brauchst Du dafür nicht.

04

Sachkunde machen

Nach etwa sechs bis neun Monaten der Waffensachkundelehrgang mit Prüfung. Bis dahin hast Du genug Praxis, dass der Stoff Dir leichtfällt.

05

SuRT bestehen

Für IPSC zusätzlich der Sicherheits- und Regeltest. Danach darfst Du auf IPSC-Matches starten.

06

WBK beantragen

Nach zwölf Monaten regelmäßigem Training und bestandener Sachkunde kannst Du über den Verein ein Bedürfnis beantragen und Deine Waffenbesitzkarte auf den Weg bringen.

Schießbuch des Streetwise Academy Shooting Club mit Pistole und Munition

Das Schießbuch

Jeder Trainingstermin wird eingetragen: Datum, Waffe, Kaliber, Schüsse, Disziplin, Distanz, Stand – und die Unterschrift der Aufsicht. Genau dieses Buch legst Du nach zwölf Monaten vor, wenn Du ein Bedürfnis für Deine erste eigene Waffe beantragst. Wir haben dafür ein eigenes gemacht, mit Platz für Erlaubnisse, Fortbildungen und Wettkampfergebnisse.

Streetwise Schießbuch, 2. Auflage · frag im Verein danach.

Die Schritte folgen dem offiziellen Ablauf des BDS Landesverband 1. Verbindlich sind immer die Angaben des Verbands und die geltenden waffenrechtlichen Vorschriften — frag uns oder die Geschäftsstelle des LV1, bevor Du Geld ausgibst.

Häufige Fragen

Bevor Du fragst

Brauche ich eine eigene Waffe, um anzufangen?

Nein. Mitglieder können mit den Waffen des Vereins oder mit Mietwaffen schießen. Für die Nutzung fällt jeweils eine Gebühr an, die je nach Waffe und Miet- beziehungsweise Nutzungsdauer unterschiedlich ausfällt. Wir bieten unseren Mitgliedern eine große Bandbreite an Kurz- und Langwaffen. Genau so ist der Weg auch gedacht: Du trainierst zwölf Monate regelmäßig, bevor Du überhaupt ein Bedürfnis für eine eigene Waffe beantragen kannst.

Was muss ich zum Training mitbringen?

Einen gültigen Lichtbildausweis, Dein Schießbuch, Deinen BDS-Ausweis mit gültiger Versicherungsmarke, Gehörschutz, Schießbrille und stabiles Schuhwerk. Dazu empfehlen wir eine Hose mit breitem, festem Gürtel. Wenn Du mit eigener Waffe schießt, außerdem die Waffe und die zugehörige WBK. Für IPSC kommen Holster und zwei bis sechs Magazinholster dazu. Wenn Du kein eigenes Equipment hast – Gehörschutz, Schutzbrille, Holster, Knieschutz – kann der Verein aushelfen. Bring bitte Bargeld für die Trainingsgebühren mit, Kartenzahlung ist derzeit nicht möglich.

Wie läuft ein Training ab?

Alle sollten einige Minuten vor Beginn am Trainingsort sein; der Treffpunkt ist in der Regel vor den Schießständen. Geh bitte nicht ohne Anweisung direkt auf einen Stand. Vor jedem Training trägt sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in die Teilnehmendenliste ein. Danach folgt in jedem Fall ein Sicherheitsbriefing: Verhalten auf der Range, wer die medizinische Erstversorgung durchführt, wo das Notfallequipment liegt, wer den Notruf absetzt und mit welchem Telefon, wer gegebenenfalls Verletzte fährt und wer die Rettungskräfte einweist. Dieses Briefing wird an jedem Trainingstag vollständig wiederholt – auch mit erfahrenen Leuten, und erneut, wenn jemand dazukommt oder geht.

Darf jede und jeder IPSC schießen?

Grundsätzlich darf jede Person über 18 Jahren in Deutschland IPSC schießen, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind: Mindestens mittelbare Mitgliedschaft in der IPSC – bei uns durch die BDS-Mitgliedschaft abgedeckt – und ein erfolgreich abgelegter Sicherheits- und Regeltest. Oft besucht man den SuRT erst mit eigener WBK, wofür wiederum die Waffensachkunde nötig ist.

Wie schnell darf ich auf ein Match?

Sobald Du BDS-Mitglied bist und den Sicherheits- und Regeltest bestanden hast. Wettkämpfe zählen übrigens als Trainingseintrag in Deinem Schießbuch.

Ist das nicht gefährlich?

Der Sport lebt von einem sehr strengen Regelwerk: Cold Range, 180-Grad-Regel, Finger gerade, ein Range Officer begleitet jeden Lauf, Sicherheitsverstöße führen zur sofortigen Disqualifikation. Deshalb funktioniert Bewegung mit der Waffe hier überhaupt.

Ist IPSC etwas für Frauen?

Sehr. Körperkraft spielt kaum eine Rolle, Technik und Kopf entscheiden. Es gibt die Kategorie Lady mit eigenen Wertungen bis hinauf zur Weltmeisterschaft – zwei Videos auf dieser Seite zeigen Frauen an der Weltspitze.

Unter welchen Voraussetzungen kann ich eine eigene Waffe kaufen?

Fünf Dinge müssen zusammenkommen: Du musst volljährig sein, waffenrechtlich zuverlässig, persönlich geeignet, über die erforderliche Sachkunde verfügen und ein waffenrechtliches Bedürfnis nachweisen. Bei der Sachkundeschulung samt Test helfen wir, und das Bedürfnis weisen wir gemeinsam mit Dir über Dein regelmäßiges sportliches Training nach. Insgesamt dauert der Prozess ab Beginn der Mitgliedschaft bei uns etwa 15 Monate – dann kannst Du Deine erste eigene Waffe in den Händen halten.

Was ist die Waffensachkunde?

Nach § 7 WaffG und §§ 1–3 AWaffV muss jede Antragstellerin und jeder Antragsteller über die waffenrechtliche Sachkunde verfügen, um eine WBK zu beantragen. Nachgewiesen wird sie in der Regel über einen Lehrgang mit theoretischer und praktischer Prüfung bei einer autorisierten Einrichtung. Die Dauer beträgt je nach Ausführung ein bis zwei Wochenenden. Unterschieden wird zwischen der Sachkunde für Sportschützen und der für Dienstwaffenträger.

Was ist eine WBK?

Die Waffenbesitzkarte berechtigt zum Kauf und Besitz von Waffen und gegebenenfalls Munition. Es gibt mehrere Varianten: Die grüne WBK für Sportschützen und Jäger, die gelbe für Sportschützen, die rote für Waffensammler und -sachverständige sowie die Vereins-WBK.

Welche Schutzbrille ist empfehlenswert?

Auf dem Stand ist eine Schießbrille Pflicht. Bewährt hat sich bei uns die Oakley Ballistic M-Frame 3.0 SI: Leicht, mit schmalem Bügel auch unter Helm und Gehörschutzkapseln tragbar, mit vollständigem UVA/UVB-Schutz und Beschlagschutz. Sie entspricht den Normen EN166 (EU) und ANSI Z87.1 (US). Das ist eine Empfehlung, keine Vorschrift – jede normgerechte Schießbrille tut es.

Was kostet das?

Beiträge, Standgebühren und Munition hängen vom Verein, vom Stand und von Deiner Division ab. Für das IPSC-Training liegt die Teilnahmegebühr üblicherweise zwischen 75 und 99 €. Sprich uns an, dann rechnen wir es ehrlich mit Dir durch.

Bekomme ich hier eine Ausbildung für Selbstverteidigung?

Nicht über IPSC. Das ist Sport. Selbstverteidigung unterrichten wir in unseren Krav-Maga-Programmen, taktisches Schießen getrennt davon und stark reglementiert – siehe Schießtraining.